101 Teams bei der Oberpfälzer Schulschachmeisterschaft

Das größte Schachturnier der Oberpfalz ging am Freitag in der RT-Halle in Regensburg über die Bühne – die Oberpfalzmeisterschaft der Schulen. 425 Schüler in 101 Mannschaften kämpften um Pokale und die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft.

Schach ist Sport. Wer es nicht glaubt konnte sich am Freitag in der RT-Halle davon überzeugen. Höchste Anspannung, totale Konzentration, hoher Puls, totale Erschöpfung, Enttäuschung und Euphorie, Sieg und Niederlage. Wer das konditionell nicht durchhält, wird auch keine Titel gewinnen. Das Niveau ist beachtlich. Und trotzdem: 425 Schüler sind mit Freude und Eifer dabei, selbst – oder vielleicht gerade – in der Wertungsklasse Grundschule. Die Theo-Betz-Grundschule Neumarkt ist mit fünf Mannschaften am Start und holt sich mit ihrem besten Team den Titel und damit das Ticket zur Bayerischen Meisterschaft.

Der Wanderpokal für die beste Schule ist traditionell hart zwischen den Regensburger Gymnasien umkämpft. Die besten drei Teams aus den verbleibenden Wertungsklassen U13, U15, U17, offene Altersklasse und Mädchen einer Schule gehen in die Wertung. Am Ende sind es die beiden ausrichtenden Schule, die nur ein Punkt an der Spitze trennt. Knapp muss sich das Goethe-Gymnasium mit Platz zwei begnügen und dem Altdorfer-Gymnasium den Vortritt lassen.

Bei der Ehrung zum Oberpfälzer Schachlehrer 2017 geht der Titel an die Familie Fischer aus Tegernheim, die in der Grundschule über Jahrzehnte tausenden von Kindern Schach beibrachte und immer noch beibringt und einige Kinder zu bayerischen Meistern im Schulschach machte.

Familie Fischer mit den Tegernheimer Schachkindern

 

Die Titelträger:

  • Grundschule
    1. Theo-Betz-Grundschule Neumarkt
    2. Grundschule Tegernheim
    3. Grundschule Burgweinting
  • U13
    1. Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg
    2. Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg
    3. Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium Schwandorf
  • U15
    1. Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Regensburg
    2. Albertus-Magnus-Gymnasium Regenburg
    3. Albrecht-Altdorfer-Gymnasium
  • U17
    1. Werner-von-Siemens-Gymnasium Regensburg
    2. Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt
    3. Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg
  • Offene Alterklasse
    1. Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Regensburg
    2. Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg
    3. Werner-von-Siemens-Gymnasium Regensburg
  • Mädchen
    1. Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg I
    2. Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt
    3. Mädchenrealschule der Zisterzinserinnen Waldsassen/ Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg II

Alle Ergebnisse
von Johannes Paar

7. und 8. Oktober 2017 in Regensburg: Bayerischer Schulschachkongress mit IM Roman Vidonyak

Liebe Oberpfälzer Schachfreunde,

am 7. und 8. Oktober kommt ein genialer Referent um über Schulschach, also Anfängerschach zu dozieren.
IM Roman Vidonyak betreut 200 Grundschüler im Landkreis MIesbach, er hat den höchsten Fide-Trainer-Tigel (5 Großmeister selber gemacht), er war im Trainer-Team von Karjakin, betreute Svenja Butenandt in der Schulschach-AG, die deutsche Meisterin wurde….
Die zwei Tage werden ein Traum, aber nur für diejenigen, die sich bei mir anmelden. Ich mag es nicht, wenn sich Leute alle Möglichkeiten offen halten und dann am Tag ohne Anmeldung zur Veranstaltung kommen, solche Leute lasse ich leider nicht rein.
Wir haben 50 Plätze und dann ist gut, 7 sind bereits weg, wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Es werden keine Gebühren verlangt, an Ausgaben fällt das Mittagessen an, wenn man es in der Wirtschaft zu sich nehmen will.
Die ANmeldng erfolgt unter wraedler@aol.com ganz unbürokratisch.
Viele Gruesse Euer Walter Rädler wraedler@aol.com

7. und 8. Oktober 2017 in Regensburg: Bayerischer Schulschachkongress mit IM Roman Vidonyak
Bayerischer Schulschachkongress
Workshop in Regensburg, 07.–08.10.2017

Leitung: Walter Rädler, Telefon (p) (08106) 7164, wraedler@aol.com
Veranstalter: Bayerische Schachjugend

Ausbildung
Übungseinheiten: Auf diese Veranstaltungen werden Übungseinheiten zur Übungsleiterverlängerung angerechnet.
Zertifikat
– Teilnehmer erhalten kein Zertifikat für diese Veranstaltung, auf Wunsch aber eine Teilnahmebestätigung.

Ort:
Gaststätte Antoniushaus
Im urigen Lokal mit Biergarten und Kegelbahn werden Oberpfälzer Spezialitäten und Brotzeit serviert.
Adresse: Mühlweg 13, 93053 Regensburg

Teilnehmer
1 und 2) Kai Hausmann Ingolstadt 3) Walter Rädler 4) Johannes Rieder 5) Sigi Klimpel 6) Sabine Würz 7) Laura Damm
Liebe Schachfreunde,

Sie wissen alle, dass ich in den letzten Jahrzehnten viele Fortbildlungen zum Thema Schach besucht habe. Dabei ragen zum Thema Schulschach die Fortbildungen von Cor van Wijgerden und Roman Vidonyak absolut heraus.

Beim Kongress 2015 in Kirchseeon und 2016 in Roth-Mittelfranken waren wir über 40 Leute, diese Teilnahme erhoffe ich mir natürlich auch. Im letzten Jahr waren alle Teilnehmer mehr als begeistert, dies wird dieses Jahr auch nicht anders sein.

Die Teilnahme am Kongress ist bei Anmeldung bis zum 1. August kostenfrei. Die Anmeldung danach kostet 50 Euro pro Person, die Terre des Hommes gespendet wird. Eine Unterkunft kann sich jeder selber suchen, bis zum 1.1.2016 geben wir den Veranstaltungsort bekann.

Programmvorschlag: Roman mit seinem gewaltigen Wissen kann auf Fragen, Themen eingehen, z. B. das Erlernen der Visualisierung

Walter Rädler

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Zeitplan

Samstag, 7. Oktober 2017
10.00–17.00 Uhr Block 1

Begrüßung
Das Miesbacher Schulschachprojekt
Prinzipien meines Schulschachunterrichts in Miesbach
Eine Schulschachstunde mit Roman Vidonyak
Schach im ersten Schuljahr: Was muss ich beibringen? Teil 1

Sonntag, 08.10.2017
10.00–16.30 Uhr Block 2

Schachstunde zum Thema Endspiel
Eröffnungskenntnisse für Kinder
Schach im ersten Schuljahr: Was muss ich beibringen? Teil 2
Methoden im Schulschach für einen abwechslungsreichen Schachunterricht
Schach an weitergehenden Schulen

16.30–17.00 Uhr Verabschiedung

Erste deutsche Schachrealschule in Weiden

Viele hohe Gäste feierten mit, als der HSR als erste Realschule Deutschlands offiziell die Auszeichnung „Deutsche Schachschule“ verliehen wurde. Mit Andreas Rupprecht, dem einzigen einheimischen oberpfälzer „Internationalen Meister“ und Florian Ott, dem Deutschen Meister U18, bekamen es insgesamt 40 Gegner aus Realschule und FOS Weiden zu tun. Bilanz: 39:1. Schülervater Robert Geiger von den Schachfreunden Luhe-Wildenau nutzte ein Versehen des Deutschen Meisters von 2014 eiskalt aus und rettete gegen Florian Ott einen Punkt für die HSR.

Neben Grußworten von Stadtrat Herrn Schinabeck, Ministerialbeauftragter Frau Kinzinger und Schachverbandsvorsitzenden Herrn Dr. Braun konnten Schüler auf der Bühne ihr Können eindrucksvoll darstellen. Die Schulcombo unter Fr. Taschner rappte frei nach den Fantastischen Vier „Schachspielen – mit Herz und Verstand“ und Fabian Birkner (8a) löste wie ein Wirbelwind Zauberwürfel gegen sechs Gegner. Höhepunkt war Christof Lindner (6g). Mit verbundenen Augen vollführte er den „Rösselsprung“, also das Lenken des Springers auf jedes Feld des Schachbretts aber genau nur einmal. Die Züge sagte er über Mikrofon an. Dann übergab Martin Blodig für die Deutsche Schachjugend die begehrte Plakette „Deutsche Schachschule“, die künftig den Eingangsbereich der Schule zieren wird, an Schulleiter Herrn Dr. Meier.

Frau König (!) hatte zwei Schachbretter mit Figuren gebacken, die pressewirksam von den Offiziellen angeschnitten wurden und vor allem von den nach langem Kampf gegen den Meister ausgehungerten Schachspielern dankbar in Empfang genommen wurden.

Eine positive Bilanz der Veranstaltung zogen die Schachlehrer der HSR Weiden Frank Jesse, Paul Durst und Johannes Paar. Sie stellte die gelungene Krönung jahrelangen Engagements dar. Denn einfach nur irgendwie Schach zu spielen reicht der Deutschen Schachjugend nicht. Dokumentation von Räumen, Schachmaterial, einer Anzahl von über 20 Schülern, Turnierteilnahmen, strukturelle Einbindung, soziales Engagement, Finanzierung uvm. sind Pflicht.

(von Johannes Paar)

Fotos unter Schulschach/Hans-Scholl-Realschule/

Gauß-Gymnasium feiert Schachsport

Größtes Schachturnier der Oberpfalz zu Gast in Schwandorf/ Altdorfer-Gymnasium Regensburg beste Schule

Schwandorf. Mit über 300 Schülern richtete das Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium Schwandorf am Freitag unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Feller das seit Jahren größte Schachturnier der Oberpfalz aus. In sechs verschiedenen Wertungsklassen kämpften Schulen aus der ganzen Oberpfalz um die Pokale und die begehrte Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft. Am erfolgreichsten schnitt dabei das Albrecht-Altdorfer-Gymnasium aus Regensburg ab und darf sich auch dieses Jahr wieder beste Schachschule der Oberpfalz nennen.

Ist Schach Sport?
Betritt man am Freitag die Turnhalle des Gymnasiums in Schwandorf trifft man auf Extreme. An den dort aufgebauten Schachbrettern kann man sämtliche Emotionen dicht an dicht erkennen. Enttäuschung und Triumph – Konzentration und Hektik – Anspannung und Erholung. Schüler aller Schularten und Alterstufen kämpfen teilweise verbissen um kleinste Vorteile. Schiedsrichter klären Regelfragen. Die Atmosphäre ist so dicht, dass es förmlich körperlich anstrengt nur zu beobachten. Fragt man einen der Teilnehmer, ob Schach Sport sei oder nicht erntet man nur Unverständnis. Wie kann etwas, das so anstrengt nicht Sport sein?

Das Schweizer-System
Eine Mannschaft besteht aus vier Spielern und einem Ersatzspieler. Im so genannten Schweizer-System spielen Teams in 7 Runden gegeneinander, die vom Computer ein anderes Team mit der gleichen Zahl an Mannschaftspunkten zugelost bekommen haben. Am Anfang kann man noch einen leichteren Gegner bekommen. Gewinnt man aber, so werden die Gegner immer schwerer. In den Schlussrunden kämpfen also an den vorderen Tischen die besten Teams um den Titel. Für einen Sieg im Mannschaftskampf braucht man mindesten zwei Siege und ein Remis.

Qualität und Quantität
300 Schüler – das klingt erstmal viel. Und tatsächlich gibt es viele Schüler, die nicht in einem Schachverein spielen. Für manche – vor allem in der Wertungsklasse Grundschulen – ist es das erste große Turnier. Dann gibt es dort aber noch die „Profis“: Jugendoberpfalzmeister und Bayerische Meister. Kinder von 10 Jahren, die spielend die meisten anwesenden Erwachsenen an die Wand spielen könnten. Mitten in der Turnhalle – er würde ihnen vermutlich gar nicht auffallen – sitzt mit dem 15jährigen Cedric Oberhofer vom Goethe-Gymnasium Regensburg sogar der Oberpfalzmeister der Erwachsenen (!) und spielt konzentriert aber unspektakulär einen Gegner nach dem anderen schwindelig.

Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg beste Schule
Das Turnier ist unterteilt in sechs Kategorien: Offene Altersklasse, U17, U15, U13, Mädchen und Grundschulen. Die besten drei Mannschaften einer Schule bestimmen nun über den Platz in der Gesamtwertung. In diesem Jahr fällt das rechnen leicht. Das Albrecht-Altdorfer-Gymnasium aus Regensburg hat drei Teams, die ihre Wertungsklasse gewinnen können. Das sind die Mannschaft der U17, der U13 und die Mädchen. Damit kann das Team von Schachlehrer Johannes Reinwald den zuvor mitgebrachten Wanderpokal für die beste Schule auch gleich wieder mitnehmen. Aber auch andere Schulen sind nicht unzufrieden und freuen sich bei der Siegerehrung teils ausgelassen über ihre Titel. Sämtliche Pokale und Urkunden wurden von den Sparkassen im Landkreis Schwandorf, sowie Horsch Landmaschinen GmbH gestiftet.

Gauß-Gymnasium verpasst Titel der U15 knapp
Von Beginn an musste man die „Heimmannschaft“ des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Schwandorf zu den Favoriten in der U15 zählen. Trotz ihrer jungen Jahre sind alle vier schon lange im Schachklub Schwandorf und eigentlich beängstigend routiniert. Ihre große Stärke ist ihre Ausgeglichenheit. So ringen Marius Glaser (Brett 1, 2,5 aus 7 Partien), Maximilian Stöckl (Brett 2, 5/7), Sebastian Knobel (Brett 3, 6/7) und Dominik Helbling (Brett 4, 6/7) einen Gegner nach dem anderen nieder. In der vorletzten Runde treffen sie auf ihren härtesten Konkurrenten, das Willibald-Gluck-Gymnasium aus Neumarkt. Der zähe Kampf endet 2:2 unentschieden und am Ende verpassen die Schwandorfer nur knapp den Titel.

Schach: Mehr als „nur“ Sport
Schon beim Betreten der Aula des Gymnasiums kann man erahnen, dass Schach auch einen Gehalt über den Sport hinaus hat. Selbst „alte Hasen“ im Schachsport werden neugierig. Unter den Bannern der Sponsoren der Sparkassen im Landkreis Schwandorf und Horsch Landmaschinen sind seltsame Schachbretter zu sehen. Zwar haben diese schon 64 Felder, aber sie sind nicht flach. Es sind Kunstobjekte der Schüler der Mittelschule Dachelhofen, gefertigt in Kooperation mit Horsch Landmaschinen. Selbst Schirmherr Oberbürgermeister Feller – ein passabler Schachspieler – und seine Gegnerin Eva-Marie Schilay aus Neumarkt haben bei ihrer Freundschaftspartie zunächst Mühe, sich zu orientieren. Doch dann klappt alles wie am Schnürchen. In verdächtiger Stellung bietet die Neumarkter Schülerin augenzwinkernd Remis und der Schwandorfer Oberbürgermeister nimmt sichtbar erleichtert an.

Warum Schach in der Schule?
Mehrer wissenschaftliche Studien beweisen recht eindeutig den Wert des Schachspiels. Die Studie der Universität Trier untersuchte bei Grundschülern den Einfluss auf Schulfächer. Sie verbesserten sich signifikant stärker in den Fächern Deutsch und Mathematik als nicht durch Schach geförderte Schüler. Daneben sprechen aber für das Schulschach ganz praktische Gründe. Man kann es in einem Klassenzimmer ohne Sportausrüstung oder Verletzungsgefahr betreiben. Markus Fuchs, Seminarlehrer des Goethe-Gymnasiums Regensburg – eine Schule, die sich seit Jahren mit dem Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule“ schmücken darf – sieht den wichtigsten Grund in seinem langjährigen Engagement für das Schulschach im sozialen Aspekt. Ihm zu Folge integriert Schach Schüler unterschiedlichen Alters, Leistungsniveaus und kulturellen Hintergrunds und hat so einen unschätzbaren Wert für die Schulgemeinschaft.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
WK Grundschule
1. Grundschule Burgweinting
2. Grundschule Königswiesen
3. Theo-Betz-Grundschule Neumarkt

Wk I (offene Altersklasse)
1. Pindl-Gymnasium Regensburg
2. Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg
3. FOS/BOS Weiden

WK II (u17)
1. Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg
2. Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg
3. Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Regensburg
WK III (u15)
1. Willibald-Gluck-Gymnasium Regensburg
2. Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Schwandorf
3. Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg

WK IV (u13)
1. Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg
2. Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg
3.Werner-von-Siemens-Gymnasium Regensburg

WK Mädchen
1. Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg
2. Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt
3. Mädchenrealschule Neumarkt

Aller Ergebnisse findet ihr in der Rubrik Schulschach

Schulschachpatentlehrgang in Regensburg am 17. und 18. Oktober 2015

Liebe Schachfreunde und Schulschachinteressierte,
die Deutsche Schulschachstiftung führt vom 17-18. Oktober 2015 einen Lehrgang
zum Erwerb des Schulschachpatents durch. Hierzu sind Sie recht herzlich eingeladen

Termin/Dauer: Samstag. 17. Oktober, Beginn 10.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag, 18. Oktober 09:00 Uhr – ca. 12 Uhr Ende

Tagungsort: Goehtegymnasium Regensburg, Goethestraße 1, 93049 Regensburg
Teilnahmevoraussetzungen: keine

Kursleiter: Walter Rädler (Vorstand Deutsche Schulschachstiftung, Schulschachreferent Bayern),

Kosten: Teilnahmegebühr + Org.-Kosten: 30,00 €, (für Mitglieder der DSS 25,00 €)
Die Teilnehmer erhalten zahlreiche Materialien für ihren Schachunterricht.

Anmeldung: Wichtig: begrenzte Kapazität (max. 20 Personen)!
Beigefügtes Anmeldeformular (letzte Seite) bis zum
10. Oktober an Walter Rädler, Karwendelplatz 8, 85598 Baldham, wraedler@aol.com

Wichtiger Hinweis: Der Kurs findet nur bei einer Mindestteilnehmerzahl von 10
Personen statt.

Für weitere Fragen und Probleme in diesem Zusammenhang stehe ich Ihnen selbstverständlich zu deren Beantwortung zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen

Walter Rädler Vorstand Deutsche Schulschachstiftung, E-Mail: wraedler@aol.com, Karwendelplatz 8, 85598 Baldham, AB 08106 7164, Schulschachreferent Bayern
Inhalte des Schulschachpatents der DSJ
Im Folgenden werden die Inhalte des Schulschachpatents skizziert, wobei bei einer Seminardauer von mindestens 12 Unterrichtseinheiten nicht alle Punkte ausführlich behandelt werden können. Zudem hängt die Stoffmenge und Stoffauswahl auch von dem schachlichen und pädagogischen
Hintergrundwissen der Teilnehmer ab. Die aufgeführten Inhalte sollen alle angesprochen werden, der Referent entscheidet aber mit der Gruppe über die Auswahl von Schwerpunkten.

A Einführung und Hintergrundwissen
Einstiegsmethoden und Erwartungsabfrage
Schach als sinnvolle Freizeitgestaltung, Schach als Sport, Schach als Kulturgut
Trierer Studie
Klüger durch Schach

B Methoden
Medien (Bretter, Demobrett, Beamer, Arbeitsblatt)
Aufbau einer Schachstunde
Vorstellung des Methodenkoffers
Kleine Spiele im Schulschach

C Inhalte und Rahmenplan für das erste Schachjahr
schachliche Entwicklungsstufen
Entwicklung des systematischen, prinzipiellen und strukturellen Denkens
Rahmenplan für das erste Schuljahr (Gruppenarbeit)
Eröffnungsgrundsätze
Endspieltechniken
Taktik
Gedankenfahrplan

D Lehrmaterialien
Brakeler Lehrgang
Stappenmethode
Chesstutor
Fritz und Fertig: „Wie geht Schach“

E Rahmenbedingungen
das richtige Schachmaterial (Material, Brettgröße, Schachuhr, Demobrett, Gartenschach)
Schach im Internet (Schachseiten, Online-Schach, Schachjugenden, Schulschachstiftung)
Schach im Film (Das Königsspiel, Lehrfilm Schach, Lang lebe die Königin)
Aufbau des organisierten Schachs in Deutschland (Vereine, Landesschachjugenden, DSJ)
Schulschachturniere in Deutschland
Öffentlichkeitsarbeit einer Schulschachgruppe (nach Innen und Außen, Werbematerialien,
öffentlichkeitswirksame Aktionen, Pressearbeit)
Zuschussmöglichkeiten und Finanzierung (je nach Bundesland: Schulschachstiftung,
Jugendring, Landkreis, Sportjugend, Stadt, DSJ, Sonderfinanzierung)
Schach in der Schule (Organisationshilfen, Elternbriefe, Organisationsformen wie Projekt, AG,
Wahlpflicht)
Aufbau einer Schulschachgruppe (erste Schritte, Gespräche mit der Schulleitung, der „ideale“
Schachraum, Briefe an die Eltern, Werbung der Kinder, mögliche Probleme)

F Pädagogik
Aufsichtspflicht und Rechtsfragen (Pädagogik vs. Recht, Auslegungen der Aufsichtspflicht)
Umgang mit Disziplin
Schach und Motivation
Gruppenpädagogik (Rollen, Dynamik und Probleme in Gruppen, Übungen)

Anmeldeformular
Schulschachpatent
Termin Beginn: 17. Oktober, 9.00 Uhr
Ende: 18. Oktober, 12:00 Uhr
Ort: Regensburg
Schule/Verein: ____________________________________________
Vorname/Name: ___________________________________________
Straße: __________________________________________________
PLZ/Wohnort: _____________________________________________
Telefon/Fax: ______________________________________________
E-Mail: ___________________________________________________
Funktion in der Schule/im Verein _______________________________
Vorerfahrungen zu Schach in Schulen (eigene Spielstärke, AG, Vereinstraining …)
_________________________________________________________________
Spezielle Wünsche oder sonstige Angaben:
_________________________________________________________________

Übernachtungsratgeber
Bitte mir zumailen, wer ein Hotel oder Zimmer braucht

Ort, Datum Unterschrift
_________________________________________________________________

Einzusenden bis zum 10. Oktober an Walter Rädler, Karwendelplatz 8, 85598 Baldham, E-Mail: Wraedler@aol.com

Die Absolventen werden namentlich im Internet als Schulschachpatentinhaber genannt. Die Teilnehmer erklären sich einverstanden, dass Bilder zur Berichterstattung verwendet werden.
O Ja O Nein

Siegfried Klimpel (Kareth-Lappersdorf) ist Bayerischer Schachlehrer 2015

(von links) die Bayerischen Schachlehrer aus den Reihen des SVO : Johannes Paar (2014), Siegfried Klimpel (2015) und Max Riedl (2013)

(von links) die Bayerischen Schachlehrer aus den Reihen des SVO :
Johannes Paar (2014), Siegfried Klimpel (2015) und Max Riedl (2013)

Das Schulschach der Oberpfalz ist in Bayern ganz groß! Zum dritten Mal nach Max Riedl (Furth im Wald/Grundschulrektor in Eschlkam, 2013) und Johannes Paar (Schwandorf/ Realschullehrer in Weiden, 2014) wurde bei den Bayerischen Schulschachmeisterschaften 2015 in Neumarkt/ Oberpfalz aus den Reihen des Schachverbandes der Oberpfalz ein Mitglied als Bayerischer Schachlehrer (extern) geehrt: Siegfried Klimpel (Kareth-Lappersdorf).
In der Laudatio von Walter Raedler (Vorsitzender der bayerischen Schulschachjugend) heißt es: „Siegfried Klimpel ist seit Jahrzehnten ein Trainer vieler erfolgreicher Jugendlicher. Seit er sich dem Schulschach verschrieben hat, ist er eine treibende Kraft hinter den Deutschen Schachschulen Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg und dem Goethe-Gymnasium Regensburg, wo er jeweils das Schachtraining leitet. Der Erfolg dieser Schulen spricht als Deutsche Schachschulen für sich, außerdem betreut er die sehr erfolgreichen Mannschaften der Grundschule Königswiesen (Regensburg), die er demnächst auch zur Deutschen Schachschule machen will. Durch seine Motivation so vieler Jugendlicher für unseren Sport ist Regensburg eine echte Schachboomtown geworden! Ich kenne und schätze Sigi Klimpel schon seit Jahren, seit Jahrzehnten ist er auch im Vereinsschach eine absolute Größe.“ Mit dem Neumarkter Gymnasiallehrer Franz-Xaver Beer, der mit seinem Verein in Mittelfranken spielt, erhielt ein weiterer Oberpfälzer den Ehrentitel Bayerischer Schachlehrer.
Auch bei den Bayerischen Lehrermeisterschaften schnitten die vier teilnehmenden Lehrer aus der Oberpfalz in dem 7-Runden-Turnier nach CH-System gut ab: Hinter Karsten Schuster (Fürstenfeldbruck) und Heinz Martin (Kempten) kam Max Riedl (Furth im Wald) auf Platz 3, Dr. Gerd Birner (Weiden) wurde Vierter, Johannes Paar (Schwandorf) Fünfter und Dr. Markus Frischholz (Erbendorf) Achter unter 14 Teilnehmern.

Über 250 Schachspieler an Hans-Scholl-Realschule

Ergebnisse und Bilder unter der Rubrik Schulschach.

Beim größten Schachturnier der Oberpfalz, der Schulschachmeisterschaft 2014, trafen sich vergangenen Freitag 63 Mannschaften aus allen Schularten an der Hans-Scholl-Realschule und kreuzten in sechs Wertungsklassen die Klingen. Gesamtsieger (mit den besten drei Teams) wurde das Albrecht-Altdorfer-Gymnasium aus Regensburg.

Nur noch eine Partie läuft und entscheidet den Mannschaftskampf in der Altersklasse U13. Schiedsrichter Helmut Kreutzer (Pindl-Gymnasium Regensburg) und Zuschauer folgen gespannt.

Nur noch eine Partie läuft und entscheidet den Mannschaftskampf in der Altersklasse U13. Schiedsrichter Helmut Kreutzer (Pindl-Gymnasium Regensburg) und Zuschauer folgen gespannt.

Ein ungewöhnlicher Anblick bot sich vergangenen Freitag an der Hans-Scholl-Realschule. In Räumen, in denen normalerweise Mathematik, Englisch oder Geschichte unterrichtet wird, duellierten sich 250 Schülerinnen und Schüler beim Schachspielen. Für den Fremden eine völlig neue Welt. Der Raum Geschichte ist mit 80 Kindern eigentlich total überfüllt. Das vorprogrammierte Chaos bleibt aber aus. Ja im Gegenteil: es herrscht Stille. Die Luft ist stickig. Angespannt sitzen Kinder vor ihren Brettern. Jetzt nur keinen Fehler machen. Effizient rechnen, aber nicht zuviel! Gespielt wird „Schnellschach“ und die Uhr ist unerbittlich. Wer seine 20 Minuten Bedenkzeit pro Partie überschreitet hat verloren. Der Mannschaft helfen da keine Entschuldigungen, es zählen nur Punkte. Schließlich geht es um den Titel Oberpfalzmeister und die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft. Betreuer und Eltern leiden mit, müssen aber Pokerface bewahren.

In sechs einzelnen Turnieren wurden die Titel ausgefochten: Grundschule, Mädchen, U13, U15, U17 und offene Altersklasse. Zusätzlich zu den von den Sparkassen Oberpfalz Nord und Neustadt/Waldnaab gestifteten Pokalen gab es noch einen großen Wanderpokal für die Schule mit den besten drei Teams im Wettbewerb. Vergangenes Jahr gewann diesen Pokal das Goethe-Gymnasium Regensburg – eine von drei zertifizierten Deutschen Schachschulen der Oberpfalz – hart umkämpft. In diesem Jahr konnte sich eine andere Deutsche Schachschule überlegen die Wertung sichern, das Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg. Überhaupt zeigten sich die Mannschaften aus der Schulschach-Boomtown Regensburg übermächtig. Einzig in der offenen Altersklasse, also bei den Ältesten, gelang es dem Ostendorfer-Gymnasium aus Neumarkt einen Titel zu klauen. Fast wäre selbiges dem Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth gelungen. Es erspielte sich in der Altersklasse U17 genauso viele Mannschaftspunkte wie das Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg. Da es aber zwei Partien wenige gewonnen hatte (analog zur Tordifferenz beim Fußball), musste es sich mit dem zweiten Platz begnügen. Die Hans-Scholl-Realschule Weiden konnte mit vier Teams an den Start gehen, welche jeweils gute Mittelfeldplätze belegten.

Von Johannes Paar