OJEM 2022

LĂ€nger als gewohnt hatte es gedauert bis wir wieder dem Ort Trausnitz, seiner Burg und seiner Jugendherberge, dem “Schlösserl”, Hallo sagen können. Volle zwei schachfreie Jahre waren hier vorĂŒber gegangen, die OJEM aus dem Vorjahr verschoben worden.

Am 02.01.2022 war es dann wieder so weit. 32 Jungen und MĂ€dchen waren zusammen mit einem achtköpfigen Betreuerteam bereit, das Turnier unter etwas ungewohnten Auflagen wieder aufleben zu lassen. So wurde die eigentlich große Gemeinschaft  bereits zu Beginn nach anfĂ€nglichem Testen in zwei isolierte Gruppen aufgeteilt, mit eigenen SpielrĂ€umen, Abendprogramm, Betreuern, usw.. Was sich im ersten Moment eher nach einem Verlust fĂŒr das Turnierfeeling anhört, brachte allerdings auch neue Möglichkeiten, etwas Variation mit sich. 

So wurde anstelle des Spaßturniers  diesmal bei der U16/U18 ein Werwolfabend und bei der U14 die erste Fackelwanderung der SJO durch Trausnitz und Umgebung ins Leben gerufen. 

Schach kam abends aber auch nicht zu kurz und die klassischen Tandem- und Blitzturniere durften natĂŒrlich auch nicht fehlen. 

Beim Tandem setzte sich in der U16/U18 das Team “Betreuer”durch und die glĂŒcklichen Sieger in der U14 waren die “Spastlruther Katzen”.

Das Blitzen ging nicht weniger spannend von Statten und den ersten Platz in der U16/U18 konnte sich Tobias Brunner vom SC Windischeschenbach sichern. In der U14 konnte sich Lorenz Fischer von den SF Tegernheim durchsetzen. 

Nun aber zum eigentlichen Turnier selbst. Schon vor der ersten Runde hatte sich ein spannender Kampf in allen Altersklassen angekĂŒndigt und wie sich in den ersten Runden zeigte hatte die Teilnehmerliste nicht zu viel versprochen. Es flogen ĂŒberall die Fetzen und bis zur letzten Runde war nicht klar, wer sich den Turniersieg sichern wĂŒrde. Doch ein jeder Wettkampf muss auch sein Ende finden und am Ende kristallisierten sich die folgenden Gewinner heraus. 

In der U18 setzte sich mit fast hundert Prozent Wolfgang Ehrl (TSV Kareth-Lappersdorf) gegen die Konkurrenz durch, dicht verfolgt von Arthur Steinhauer (SC Bavaria Regensburg) mit einem Punkt weniger auf 5.5/7. Wiederum mit einem Punkt Abstand folgte Samuel Blodig (TV Riedenburg Schach) den beiden noch auf das Treppchen. 

In der U18w holte sich stark mit 5.5/7 Punkten Katharina Gubler (TSV Kareth Lappersdorf) den Titel, zweite wurde Johanna Sperber (SC Windischeschenbach) mit 2.5/7.

Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl spielte die U16 ein Rundenturnier, das Naum AumĂŒller (SC Bavaria Regensburg) mit 6/7 und einem Buchholzpunkt mehr als der Zweitplatzierte Rafael Scherl (SK Schwandorf) fĂŒr sich entschied. Dritter wurde hier dann Peter Hahn (SK Kelheim) mit 5/7. 

In der U16w konnte sich Citra Banga-Gießen (SK Kelheim) den Qualifikationsplatz sichern.

Die U14 lieferte sich einen harten Kampf um die PodestplĂ€tze. Durchsetzen konnte sich dann Moritz Ramming (SK Kelheim)  mit 5/7, verfolgt von Milo MĂŒller (SC Windischeschenbach) mit 4.5/7 und Lukas Gubler (TSV Kareth Lappersdorf)  mit 4.5/7.

Oben mitgemischt haben auch die MĂ€dchen aus der U14w, die Laura Sophie Bauer (SC Sulzbach Rosenberg) mit 6/7 Punkten fĂŒr sich entschied. Auf Platz zwei und drei folgen dann hier Valentina Neumeier (SK Kelheim) mit 4.5/7 und Julia Schwarzfischer (Schachfreunde Roding)  mit 4/7.

Trotz der etwas besonderen Rahmenbedingungen des Turniers waren wie auch in den Jahren zuvor spannende Partien zu sehen sowohl im Turniersaal als auch danach im Analyseraum nochmal. 

GlĂŒckwunsch an unsere Kandidaten und viel Erfolg auf bayerischer Ebene!

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